myrego - Das regionale Stadtmagazin für Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf
Das deutsche Parteien-Theater 2008 Als Politiker im Deutschland des Jahres 2008 hat man es nicht leicht mit der deutschen Demokratie. Denn was macht man mit einem so undankbaren Wahlvolk, das seine Stimme nicht klar und deutlich zu Gunsten einer Partei abgeben kann. Nachdem man im Wahlkampf als Politikgröße so viel Geld in den eigenen Machterhalt investiert hat, ist man nach der Wahl im Rahmen der Koalitionsbildung gezwungen, die eigene Mächtigkeit zu teilen. Vielleicht reichte das investierte Geld am Ende doch nicht, Geiz ist eben nicht immer geil.
Doch es kommt noch besser. Im Rahmen der Neuorientierung verschleißen die Sozialdemokraten eine Führungspersönlichkeit nach der anderen. Nach der Wahlniederlage von 2005 wählte man erst Herrn Platzeck zum Parteivorsitz nur um ihn kurze Zeit später durch den neuen Hoffnungsträger Kurt Beck auszutauschen. Der wiederum schickte anschließend Herrn Müntefering in Rente und aktuell sägen zukünftige, noch unbekannte SPD-Politikgrößen frisch und fröhlich an Herrn Becks Parteivorsitz. So kann man sich als Partei auch erneuern.
Aber vielleicht ist die Entscheidung für den Wähler in naher Zukunft einfacher. Denn ginge es nach Herrn Kadim Sanli (Hessischer Landtagskandidat 2008), wird die deutsche Politik zukünftig von der kulinarischen Frage nach Rind, Schwein oder doch lieber Menschenfleisch bestimmt. Dass das dem Wähler nicht eher eingefallen ist. Auf diese einfache Art und Weise lassen sich schließlich viele Probleme der heutigen Zeit lösen. Und letztendlich könnte ja dann das deutsche Wahlvolk die ungeliebten Politiker bei einer leckeren Flasche Rotwein einfach verspeisen. Falls ihnen bei diesem komödiantischen Schlussstrich das Lachen im Halse stecken bleibt, keine Angst, die Wahl in Hessen ist vorbei und falls es in kürze keine Neuwahlen aufgrund fehlender Bereitschaft zur Regierungsbildung gibt, kann Herr Sadim erst wieder in 5 Jahren antreten.
Kommentare (3)
![]() ...
geschrieben von kev52, März 06, 2008
na das kann ja lecker werden ... man man was es nicht alles für leute gibt
Sanli an die Macht! ;o)
geschrieben von die Uli, März 07, 2008
Großartig, und weil frau dann ja auch viel mehr Zeit hat, ihren Herzallerliebsten in einem sauberen warmen Heim kulinarisch zu verwöhnen, ist es bestimmt nur eine Frage der Zeit, bis neuerprobte Köstlichkeiten in vielerlei Variationen bei Chefkoch.de für Frohsinn und Glückseligkeit allerorts sorgen. Und selbst eventuelle Anlaufschwierigkeiten werden berücksichtigt: Sollte ein Experiment mal in die Hose gehen, wird gleichnamiges im öffentlichen Straßenland verhindert. Hach, endlich ein Politiker, der mitdenkt!!!
... geschrieben von Frank G., März 12, 2008
mensch kann dusch machen...tier kann nicht dusch machen...
zuerst gab´s den döner, dann gab´s den chicken-döner... wie könnte der neue döner heißen???? human-döner???? mit scharfe soße??? gibst du zwei euro alter! Schreiben Sie einen Kommentar!
|
altstadt band berg bolivien brandenburg bus chile erleben essen gemeinde geschichten glück jfe kleinmachnow kleinmachnower marcel potsdam potsdamer rad reise reisebericht reisen rucksacktourist spaß stahnsdorf südamerika teltow teltower tiere trend veranstaltung
- Agenturen & Werbung
- Auto & Verkehr
- Bau & Ingenieurwesen
- Bild & Ton
- Bildung & Erziehung
- Fitness & Schönheit
- Friedhof & Bestattung
- Geld & Versicherung
- Handel & Fachgeschäft
- Handwerk & Dienstleist.
- Haus & Wohnen
- Hotel & Zimmer
- Kunst & Kunsthandwerk
- Medizin & Therapie
- Mode & Accessoires
- Recht & Beratung
- Schlemmen & Genießen
- Vereine & Initiativen
Branchenstatistik
träge im Branchen-
verzeichnis.




Als Politiker im Deutschland des Jahres 2008 hat man es nicht leicht mit der deutschen Demokratie. Denn was macht man mit einem so undankbaren Wahlvolk, das seine Stimme nicht klar und deutlich zu Gunsten einer Partei abgeben kann. Nachdem man im Wahlkampf als Politikgröße so viel Geld in den eigenen Machterhalt investiert hat, ist man nach der Wahl im Rahmen der Koalitionsbildung gezwungen, die eigene Mächtigkeit zu teilen. Vielleicht reichte das investierte Geld am Ende doch nicht, Geiz ist eben nicht immer geil.
Und dann gibt es da auch noch die Politik und das Fernsehen. Um einen durchschlagenden Erfolg beim deutschen Wähler zu zementieren, macht es manch Politiker den von allen geliebten Popstars gleich und lehnt sich bei zweifelhaften Fernsehauftritten vor den Kameras dubioser Privatfernsehsender weit aus dem Fenster um dies und das hoch und heilig zu versichern. In der Essenz beteuern uns diese Damen und Herren dort im Glanz der strahlenden Fernsehscheinwerfer dann, dass sie auf keinen Fall nach der Wahl mit den anderen Parteien reden, geschweige denn gemeinsame Sache machen zu wollen. Nur leider interessiert sich das deutsche Fernseh-Wahlvolk mehr für Britney Spears allerletzte Privatexzesse als für die ernstgemeinten Offenbarungen zukünftiger deutscher Politikgrößen. Und vielleicht kommen deshalb auch die unklare Verteilung der Wählerstimmen und die Frage nach der Koalitionsbildung zu Stande.
Und so wird es dann nach der Wahl im Rahmen der Regierungsbildung für den Politiker und seine Partei wirklich schwierig. Trotz fehlender Mehrheit spricht nämlich die SPD nicht mit der CDU, die CDU nicht mit der SPD, die FDP nicht mit der SPD und die Grünen nicht mit der FDP. Und alle sprechen nicht mit der Linken. So vor kurzem nach der Wahl im Bundesland Hessen geschehen.
Nur schlecht ist das Ganze für die Allgemeinheit, wenn man als Bundes-SPD gerade in der Regierungsverpflichtung steht. Aber halt, hier steckt man ja in einer großen Koalition und die beschäftigt sich, zwei Jahre vor der nächsten Wahl, eher mit dem eigenen Wahlkampf als mit dem Regierungsgeschäft. Schlimm nur, dass die Wahlen zur Bundesregierung in Deutschland alle vier Jahre sind. Da hat man dann zeitlich gesehen bestenfalls 50% Regierungsergebnis. Und mit dieser Zahl nähern sich die Regierungsparteien dann wieder dem Wahlergebnis an, sozusagen die späte Rache der Parteien. Da fühlt man sich in der Konsequenz als Wähler zu einem klaren Wahlergebnis genötigt.
