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Was bitte ist ein Poetry Slam?
Die Enzyklopädie Wikipedia beschreibt den Poetry Slam als „literarischen Vortragswettbewerb, in dem selbst geschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Bewertet werden sowohl Inhalt als auch Vortragsweise der Texte". Fügt man dem noch hinzu, dass die Bewertung der Beiträge durch das Publikum erfolgt und der Vortragende keine Requisiten nutzen darf, trifft die Erklärung des Pudels Kern schon recht genau. Je nach Veranstalter treten beim Poetry Slam mehrere Teilnehmer in mehreren Runden oder direkt im Finale gegeneinander an und geben selbstverfasste Texte zum Besten. Diese können aus den verschiedensten Bereichen stammen, können also z.B. lyrisch, komisch und/oder fantastischer Natur sein und die unterschiedlichsten Themen behandeln. Jeder Vortrag wird direkt im Anschluss durch das Publikum bewertet, entweder durch das gesamten Publikum, z.B. per Applaus-Pegel, oder durch eine im Vorfeld zusammengestellte mehrköpfige Jury, die Ihre Bewertung per Punktevergabe von 1 bis 10 kundtut. Zur Grundidee des Poetry Slams gehört auch, dass Texte nicht nur gelesen, sondern auf der Bühne „performed" werden, wodurch das Publikum im Laufe eines Abends in den Genuss eines oder mehrerer sehenswerter, skurriler oder gar beinahe genialer Auftritte kommen kann. Mein Interesse war also geweckt und so setzte ich meine Recherche nach weiteren Informationen im Netz fort. Schnell stieß ich auf einige Audiomitschnitte von auf Slams dargebotenen Texten, die mich letztlich in dem Beschluss bestärkten, so etwas als Zuschauer doch auch einmal live miterleben zu wollen. Zukünftig möchte ich an dieser Stelle unter dem Titel „Slammin' Poetry" von meinem Slam-Erleben berichten, Eindrücke schildern und so vielleicht den ein oder anderen für dieses Thema interessieren. Ich werde versuchen Beispiele der jeweils von mir gehörten Texte aufzutreiben und diese hier zum Nachlesen oder Anhören anbieten. Den Anfang macht ein Text des Drittplazierten der deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam 2007, den ich am 07.03.2008 beim Rosislam im Berliner Klub Rosis erleben durfte und der dort als „Special Guest" außer Konkurrenz auftrat. Viel Spaß also mit Philipp Scharrenberg aus Stuttgart und seinem Text „Kochen bei Kants".
Verwandte Links: Kommentare (3)
![]() PoetrySlam in Potsdam
geschrieben von Lisa Fields, März 27, 2008
Super geil der Typ - macht Spaß sich an zu gucken (hören). Auch in Potsdam können sich jetzt die kleinen Poeten beweisen. Am 02.04. im S13 (siehe hinten im Veranstaltungskalender).
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durch zufall zappte ich kürzlich beim fensehen ins "poetry-slam-festival".... war, glaube ich, eine aufzeichnung...
es waren ein paar tolle auftritte dabei.
der hier oben gezeigte, von Philipp Scharrenberg, ist aber mit abstand das beste, was ich je in dieser richtung gesehen habe...
absolut genial!!!!