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Museumsinsel in Berlin

Die Museumsinsel in Berlin befindet sich an der nördlichen Spitze der Spreeinsel in der Mitte von Berlin. Sie gehört, neben dem Kulturforum, dem Schloss Charlottenburg und dem Museumszentrum Berlin-Dahlem, zum Zentralpunkt der Berliner Museumslandschaft. Seit 1999 gehört die Insel zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Museumsinsel setzt sich aus fünf verschiedenen Museen zusammen. Diese fünf Museen der Museumsinsel in Berlin sind Teil der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. In den Museen befinden sich überwiegend archäologische Sammlungen und die Kunst des 19. Jahrhunderts. 

Das Alte Museum wurde von 1825 bis 1830 von Karl Friedrich Schinkel errichtet. Es ist im Stil des Klassizismus gehalten und beinhaltet im Obergeschoss antike Skulpturen, Waffen, Schmuck und Silberschätze aus der griechischen Kunst und Kulturgeschichte. Diese erstreckt sich von der Kykladenkultur bis hin zur römischen Epoche. Im Untergeschoss befindet sich seit 2010 römische Kunst und Kultur. Zuvor war in diesem Geschoss ägyptische Kunst zu betrachten.

Das Neue Museum wurde zwischen 1843 und 1855 errichtet, 70 Jahre geschlossen und Mitte Oktober 2009 wiedereröffnet. Dieses Gebäude enthält das Ägyptische Museum und die Papyrussammlung - in diesem Zusammenhang ist die Büste der ägyptischen Königin Nofretete besonders bekannt. Außerdem befindet sich in diesem Museum Fundstücke der Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit. 

Das dritte Museum ist das Pergamonmuseum. Es besteht aus drei Flügeln, welche Kunst aus der Antike enthalten. Außerdem sind hier griechische und römische Skulpturen zu sehen. 

Das vierte Museum ist die Alte Nationalgalerie. Hier sind Skulpturen und Gemälde aus dem 19. Jahrhundert ausgestellt. 

Das Bode-Museum wurde Mitte Oktober 2006 wiedereröffnet. Besucher haben hier die Möglichkeit byzantinische Kunstwerke und italienische und deutsche Skulpturen aus dem frühen Mittelalter zu betrachten.