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Filmbericht „Transformers“

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„Some will come to defend us... Most will come to destroy us" Mit dieser aufmunternden Nachricht kündigen die Filmtrailer des Aktionspektakels „Transformers" den derzeitigen Blockbuster in den deutschen Kinos an. Kurzerhand entschloss ich mich, am ersten offiziellen Spieltag ins nächstgelegene Kino zu gehen und zu sehen, wer der Menschheit denn da genau ans Leder will.

Die Hintergrundstory des Films „Transformers" ist schnell umrissen:
Zwei Fraktionen einer hoch entwickelten Rasse von Roboter-Aliens haben im Bürgerkrieg ihren Heimatplaneten zerstört und streifen nun auf der Suche nach einem mächtigen Artefakt im Universum umher. Schließlich treffen die Suchenden auf den blauen Planeten, auf dem das Objekt der Begierde vor langer Zeit verschollen ist. Während die Fraktion der Autobots uns „Fleischlingen" freundlich gesonnen ist und bei ihrer Ankunft vergleichsweise unauffällig und pazifistisch zu agieren versucht, gehen deren Gegenspieler, die Decepticons, den direkten Weg und bedienen sich brachialer Gewalt. Das Besondere hierbei ist, dass sich die jeweiligen Roboter in die verschiedensten Vehikel unserer Zivilisation transformieren können. Während sich die Autobots dabei, Nomes est omen, mit straßengebundenen Transportmitteln zufrieden geben, präsentieren die Decepticons einen Querschnitt der amerikanischen Militärtechnologie.

Im Mittelpunkt der Bemühungen beider Parteien steht der Teenager Sam, der mit einem Erbstück seines Großvaters den Schlüssel zum Fundort des gesuchten Artefakts in den Händen hält. Schon bald erfahren die Roboter von der Bedeutung des ahnungslosen Jünglings und die aktionreiche Hatz beginnt...

In den Anfangsminuten verbreitet „Transformers" eine düstere Stimmung, die im Erscheinen des ersten Decepticons ihren Höhepunkt findet. Kurz darauf kippt diese Stimmung dann aber etwas zu Gunsten der eingeflochtenen Teenie-Story und der somit gesteigerten Familienfreundlichkeit. Humorige Sprüche lockern das Ganze zusätzlich auf und verschaffen dem Zuschauer kurze Pausen von den sehr fesselnden Aktionsequenzen. Die Story hat zwar stellenweise ihre Schwachstellen und die teilweise sehr patriotischen Kommentare einiger Protagonisten haben einen faden Beigeschmack, die bombastischen Effekte, genialen Animatonen und beeindruckenden Kampfszenen trösten aber darüber hinweg.

Fazit:
Jedem Aktion- und Sciencefiction-Fan sei „Transformers" sowieso ans Herz gelegt.
Kinogänger, die kurzweilige Abendunterhaltung suchen ohne dabei zu großen Wert auf eine durchweg stimmige Story zu legen, werden ebenfalls mit verblüffend realistisch wirkenden Animationen belohnt. Und jeder Neugierige, der schon immer mehr über das Innenleben eines Getränkeautomaten wissen wollte, könnte bei „Transformers" eine überraschende Einsicht erhalten.Larsold

Kommentare (4)Add Comment
...
geschrieben von Prankowski, August 06, 2007
Hey, das ist genial... Filmkritiken auf myrego...!!!!
Ich finde, das sollte unbedingt ausgebaut werden und fordere damit alle Kinogänger auf, sich rege daran zu beteiligen.
Dadurch bliebe Einem die eine oder andere cineastische Entäuschung erspart... Andererseits wird man auf Filme aufmerksam, die man sonst vielleicht verpasst hätte...

zur Transformers-Kritik:
Finde ich ausgesprochen gelungen...
Enthält für mich alle Infos, die ich mir in einem Filmbericht wünsche...
Das ist leider nicht oft der Fall...

also.... auf hoffentlich viele weitere Filmberichte...
Filmkritik
geschrieben von Lisa Fields, August 07, 2007
Das wünsch ich mir auch. Da ich immer auf Kritiken und Äußerungen anderer angewiesen bin um überhaupt mal auf einen Film aufmerksam zu werden hilft mir jedes Wort und jede Aufforderung zum Gucken (neudeutsch: Kucken?) .. komisches Wort irgendwie ;-) naja, dieser Filmbericht hat seinen Zweck erfüllt - dieser Film ist nichts für mich! Würde mich freuen hier häufiger Filmberichte lesen zu können *zwinka
Meine Kindheit
geschrieben von kev52, August 07, 2007
Oh man wie habe ich die Transformers als Kind geliebt... den Film werd ich mir sicher geben! Danke für die Kritik!
Vor Anbeginn der Zeit gab es den Würfel!
geschrieben von Kay B, Dezember 12, 2007
Dieser denkwürdige erste! Satz im Film ließ mich dann doch aufhorchen, was mich jetzt im Anschluss erwarten würde. Und wirklich, ich habe mir den Film angesehen und war irgendwie enttäuscht. Viel Animation und eine komische Geschichte. Aber was will ich auch erwarten, wenn Hollywood versucht einen Blockbuster über ein Plastikspielzeug zu drehen.
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