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Berliner Siegessäule

Die Berliner Siegessäule im Großen Tiergarten in Berlin Mitte.
Berliner Siegessäule

Die Berliner Siegessäule befindet sich im Berliner Bezirk Mitte im Großen Tiergarten und gilt als eines der bekanntesten Wahrzeichen Berlins. Dort wurde sie auf dem Großen Stern - dem zentralen Platz im Großen Tiergarten - befestigt. Erbaut wurde die Säule zwischen 1864 und 1873 als Nationaldenkmal der Einigungskriege. Den Entwurf für das Gebäude, welches inzwischen unter Denkmalschutz steht, lieferte Heinrich Strack. Die Berliner Sigessäule ist 67 Meter hoch und wird häufig auch "Goldelse" genannt.

Geschichte

Grund für den Bau war der Deutsch-Dänische Krieg im Jahre 1864. Preußen gewann in diesem Kampf. Eingeweiht wurde die Berliner Siegessäule am dritten Jahrestag der Schlacht bei Sedan (2. September 1873). Zu dieser Zeit befand sich die Säule noch am Königsplatz (Platz der Republik) im Ortsteil Tiergarten in Berlin Mitte. Erst in den Jahren 1938/1939 wurde das Denkmal auf den Großen Stern versetzt. Dort befindet sie sich bis heute und darf, aufgrund des Denkmalsschutzes, nicht versetzt werden. 

Denkmalschutz

Dieser Denkmalschutz hat seine Berechtigung, denn nach dem zweiten Weltkrieg forderte Frankreich die Sprengung der Berliner Siegessäule. Die ursprünglichen Alliierten (Dritte Französische Republik, Vereinigtes Königreich, Zweite Polnische Republik) stimmten dieser Vernichtung jedoch nicht zu. Dies ist der Grund warum die Berliner Siegessäule auch heute noch zu den beliebtesten Berliner Sehenswürdigkeiten zählt. 

Bedeutung

Die sogenannte "Goldelse" ist eine Bronzeskulptur, welche 8,3 Meter hoch und 35 Tonnen schwer ist. Sie stellt die Siegesgöttin Viktoria, aus der römischen Mythologie, mit einem Adlerhelm und Lorbeerkranz in der rechten Hand dar.