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Berliner Pfaueninsel

Ähnlich wie auf dieser Insel gibt es Schlösser auf der Berliner Pfaueninsel.
Es gibt Schlösser auf der Berliner Pfaueninsel

Die Berliner Pfaueninsel umfasst rund 67 Hektar Land im Südwesten Berlins. Die Insel sticht hervor durch ihren beeindruckenden Landschaftspark und durch die Schlösser. Das auf der Insel liegende Schloss Glienicke gilt als Weltkulturerbe und steht auf der Liste der ENESCO. Ebenso verhält es sich mit den Schlössern und Parks von Sanssouci. Die Berliner Pfaueninsel spielt eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte der brandenburgisch-preußischen Kultur.

Geschichte

Die ersten Enddeckungen auf der Berliner Pfaueninsel wurden 1843 gemacht. Später ließ der Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg auf der Insel eine Kaninchenzucht einrichten (Canienengarten), um Taler für seine Kasse zu erwirtschaften. Rund 800 Tiere erbrachten ca. 200 Taler pro Jahr. Durch dieses Geschäft mit Kaninchen kam die Insel letztendlich zu ihrem Namen: "Kaninchenwerder" - "Pauwerder" - "Pfau-Werder" oder "Zu den Pfauen". 

1685 wurde die Insel an Johannes Kunckel geschenkt. Hier sollte er seine Glasarbeiten fortsetzen und somit die gesamte Wirtschaft des Landes voranbringen. Diese war damals durch den Dreißigjährigen Krieg stark geschädigt. 

Heute ist die Insel ein Naturschutzgebiet und zieht jährlich viele Touristen und Schaulustige an. Mittlerweile gibt es hier sogar Pfauen zu sehen.